Begleitmaterial zu unseren Gottesdiensten

(falls Sie bemerken, dass einer der Links nicht mehr funktioniert, informieren Sie mich bitte kurz)

  • Buchtipp: Selbstmitgefühl, Schritt für Schritt. Ein wissenschaftliches fundiertes Programm, um das eigene Selbstmitgefühl zu stärken. Buch und 4 CD's mit Übungen. Wulfs Bücherbörse Garbsen
  • Aktion: Pro Asyl "Menschenrechte verteidigen"
  • Impulse III -  V aus dem Gottesdienst
  • Graffiti-Projekt: In der Woche vor dem Gottesdienst haben Jugendliche das Thema auf ihre Weise umgesetzt (Heinrich-Lödding-Straße): Der Baum verbindet Himmel und Erde und steht damit - für uns - für Spiritualität und die Bindung an Gott. Die Schaukel an diesem Baum steht unter anderem für: zu sich selbst kommen / sich auf sich einschwingen / den eigenen Rhythmus finden - wichtige Voraussetzungen, um lieben zu können. 
Artikel zum Graffiti-Projekt

Buchtipp: Zum Thema Orientierung in unserer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts sind wir fündig geworden im Buch "Selbst denken". Darin analysiert der Soziologe und Zukunftsforscher Prof. Harald Welzer messerscharf den Zustand unserer Gesellschaft. Vor allem aber zeigt er auf, wie jeder von uns mit kleinen und großen Ideen diesen Zustand verändern kann.

Beispiele dazu finden sich auch auf der Internetplattform der "Stiftung Zukunftsfähigkeit", deren Leiter Harald Welzer ist.
Im Sommer 2017 war Harald Welzer zu einer Lesung in der Stadtbibliothek Garbsen. Folglich finden sich auch dort Bücher von ihm.
Bücher von Harald Welzer können Sie natürlich auch in Wulfs-Bücherladen in Garbsen kaufen. Das Einkaufen und damit die Unterstützung von Geschäften vor Ort, ist ein kleiner Baustein - eigentlich nicht zur Veränderung, sondern zum Glück noch (!) zum Erhalt unserer gewohnten Welt.
Fair-City-Garbsen: Ein gelungenes Projekt finden wir ebenfalls direkt vor Ort: Fair-City Garbsen. Der 2. und 3. Preis eines Wettbewerbs dazu ging an garbsener Kirchengemeinden. Mit jedem Einkauf von fair-gehandelten Produkten, von denen es in Garbsen immer mehr gibt (z.B. der faire Kaffee "Faire Bohne Garbsen" beteiligen Sie sich an diesem Prozess.
Internet: Stadt Garbsen

Alltagstaugliche Tipps finden Sie auf der Internet-Plattform "Utopia"
Auf der Seite von "Treeday" finden Sie Geschäfte mit nachhaltigen Waren in der Nähe. Natürlich nicht vollständig. Vielleicht überreden Sie das Geschäft Ihres Vertrauens, sich dort anzumelden.

Video-Tipp: Plan-B "Weniger ist mehr" (zdf-Mediathek) Einige sehr inspirierende Beispiele.

"bleibt - alles - anders"
Was brauchen wir, um die Veränderungen in unserem Leben gut zu bestehen?
einen guten Stand(-punkt): Bevor wir uns in das nächste Abenteuer des Lebens stürzen (oder gestürzt werden), ist es gut innezuhalten. Eine gute Vorbereitung auf den nächsten Schritt (auch rein auf der körperlichen Ebene) ist ein guter Standpunkt. Also: erstmal stehen bleiben und schauen was ist. Dazu gehören Informationen, Fakten (gegen das sogenannte postfaktische - von manchen auch schon "Trumpsche" Zeitalter genannt).
Und dann vor allem das, was wir heute mit "Achtsamtkeit" bezeichnen. Die entfaltet ihre Kraft allerdings erst durch tägliche (kleine) Übung. Mehr dazu auf der phantastischen Internetplattform "uptopia". Dabei geht es darum, das was wir wahrnehmen nicht zu be- oder gar verurteilen.
Jesus ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat uns nicht nur gelehrt, uns nicht zu verurteilen. Er hat uns beigebracht, uns mit den Augen Gottes zu sehen. Im Licht seiner unfassbaren Liebe, seiner unglaublichen Großzügigkeit.
Gleich am Anfang des ältesten Evangelium (Markus) steht etwas, was letztlich für jeden von uns gilt:
Mk 1,11 "Du bist mein lieber Sohn / meine liebe Tochter. An dir habe ich Wohlgefallen."
Und Paulus schreibt in seinem berühmten Römerbrief (8, 38f): "Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten,  weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn."
Übung: Stellen Sie sich gleich morgens als erstes mit beiden Beinen fest auf den Boden (am besten unter freiem Himmel) und hören Sie auf diese Worte.
Der Blick zurück: Das Gute hervorheben (wo sind meine eigenen Fähigkeiten und Stärken deutlich geworden, was ist gelungen, wem bin ich dankbar?) Und das Gute mit Gott in Verbindung bringen. Daraus ergibt sich Dankbarkeit.
Das »Jahr der Dankbarkeit« ist zwar schon 2016 offiziell zu Ende gegangen, die Internetseite gibt es aber immer noch. Hier finden Sie viele nützliche Hinweise (z.B. ein Ideenheft zum kostenlosen downoad): > jahr-der-dankbarkeit
Die positiven Effekte von Dankbarkeit sind hinreichend belegt, siehe z.B.Wikipedia.
Übung: Stecken Sie sich morgens einige Bohnen (oder entsprechend andere Gegenstände) in die linke Hosentasche (oder in eine vergleichbare Tasche). Jedesmal, wenn Ihnen am Tag etwas Gutes widerfährt nehmen Sie eine Bohne und stecken sie in eine andere Tasche (rechte Hosentasche). Am Abend: nehmen Sie die Bohnen, die gewandert sind und erinnern sich an die Erfahrungen, die damit verknüpft sind. Diese Idee beruht auf einer Geschichte, die Sie hier finden. Noch besser: schreiben Sie all diese guten Erfahrungen in ein schönes Danketagebuch.
Jesus ist noch einen entscheidenden Schritt weiter gegangen und hat seine Erfahrungen mit Gott in Verbindung gebracht - und zwar mit seiner Liebe (siehe oben - Schritt 1). Dabei passieren zwei wichtige Dinge:  alles was schief gelaufen ist - woran meine Schwächen und Fehler deutlich werden - wird verwandelt durch die Liebe Gottes. Und: In Bezug auf alles was gut war stellt sich eine sehr angenehme und gleichzeitig starkte Demut ein, denn ich weiß: nicht von all dem lag allein in meiner Hand.
Blick nach vorn: Stellen Sie sich morgens mit beiden Beinen fest auf den Boden und gehen Sie ihren Tag durch. Stellen Sie sich dabei eine Frage: Wie kann ich mit meinen bescheidenen Mitteln dafür sorgen, dass dieser Tag (für mich - für andere - für die Welt) ein kleines bißchen freundlicher wird?
Viele Ideen für die Verbesserung der Welt gibt es auf Utopia.de. (Tipp: newsletter abonieren und immer auf dem Laufenden bleiben)
Wer es etwas größer mag und sich von richtig starken Projekten für eigenes Tun inspirien lassen will: Future zwei (Stiftung Zukunftsfähigkeit des Sozialpsychologen Harald Welzer).
Starkes Projekt in Hannover: hannovermachen.de unterstützt Projekte, die die Wohn- und Lebenswelt besser machen und einen gemeinsamen Nutzen stiften.
Nicht zu vergessen (und zu unterschätzen): Mitarbeit in einer Kirchengemeinde, z.B. Alt-Garbsen: zeit-schenken.
Grundsätzlich: Viele spannenden Informationen liefert der ZukunftsforscheMatthias Horx

zum Thema "Stille" (Meditation)

  • die Schauspielerin Maria Boettner bietet auf ihrer Internetseite viele  kostenlose Hinweise, Anleitungen und Apps zum Einstieg in die Meditation
  • in ihrem Youtube-Kanal gibt es eine kurze Einleitung mit 5 einfachen Hinweisen für Einsteiger
  • sehr grundlegende Informationen gibt es wie immer auf Wikipedia
  • Andrea Hagemann ist einigen bekannt durch die Yoga-Kurse, die sie bei uns anbietet. Bei ihr kann man auch einen Kurs »MBSR - Stressbewältigung durch Achtsamkeit« belegen.
  • Buch: Notbremse: Ein Politjunkie entdeckt die Stille. Der Pfarrer und ehemaliger Bundestagsabgeordnete Ulrich Kasparik beschreibt, wie ihm die Stille geholfen hat. Wulfs Bücherbörse
  • Kloster auf Zeit, z.B. "gleich um die Ecke" im Kloster Wennigsen

zum Thema "Diese Welt ein wenig besser machen"

  • wer sich intensiv mit den schleichenden Veränderungen in unserer Gesellschaft und was man dagegen tun kann beschäftigen möchte, kann dies mit dem sehr umfangreichen, aktuellen Buch "Resonanz" vom einflussreichen Soziologen (Uni Jena) Hartmut Rosa tun. Wulfs Bücherbörse
  • siehe die Infos zu futurzwei.org und hannovermachen.de im Material zur letzten Sternenstunde (siehe unten)
     

 

Wenn Sie nach Ideen suchen, wie man den Himmel auf die Erde holen kann, dann finden Sie auf den folgenden Internetseiten Beispiele, wie das Menschen gelungen ist. Lassen Sie sich nicht abschrecken von den tollen Ideen, sondern eher inspirieren für eigene kleine Projekte. Wenn Ihnen das zu viel ist, können Sie bei "hannovermachen" auch einfache andere - z.B. durch Spenden - unterstützen.

  • futurzwei.org - Stiftung Zukunftsfähigkeit. Eine Internetseite auf der vor allem Beispiele für gelungene Projekte gesammelt werden.
  • hannovermachen.de unterstützt Projekte in Hannover, die die Wohn- und Lebenswelt besser machen und einen gemeinsamen Nutzen stiften.

Nach dem Gottesdienst hat uns ein Besucher folgenden Buchtipp gegeben:

  • Frohe Weihnachten: Jesus klingelt: Neue  Weihnachtsgeschichten, ISBN-13: 978-3451613111, 14,99

Zum Themenkreis Tod, Trauer und Abschied gibt es eine ganze Fülle von Büchern.

Hier kommen einige, die ich kenne und empfehlen kann:

  • Jörg Zink, den ich auch in der Predigt zitiere, hat u.a. ein kleines Trostbuch für Trauernde geschrieben, das sich auch gut zum Verschenken eignet: Trauer hat heilende Kraft, Herder-Verlag (3,99 €)
  • Der Psychotherapeut Roland Kachler hat aus seiner eigenen Trauererfahrung heraus einen neuen Ansatz in der Trauerbegleitung entwickelt. Er hat dazu Fachbücher für Kollegen und auch Ratgeber für Betroffene geschrieben, z.B.
  • Meine Trauer wird dich finden, Kreuz-Verlag (siehe auch: www.kachler-roland.de)
  • Der amerikanische Neurochirurg Dr. med. Eben Alexander hat seine eigenen Nahtoderfahrungen sehr anschaulich und gut lesbar und spannend beschrieben. Das ergibt eine fazinierende Mischung aus naturwissenschaftlicher und spiritueller Sicht: Blick in die Ewigkeit (Spiegel-Bestseller, Heyne-Verlag) Vermessung der Ewigkeit - 7 fundamentale Erkenntnisse über das Leben nach dem Tod. (Ansata-Verlag)
  • Buchtip: Vorräte fürs Leben, Eine Speisekammer für die Seele, Wulfs Bücherbörse
  • spannendes Fotoprojekt: Was wirklich zählt! Ein junger Fotograf hat ältere Menschen mit ihrem Lieblingsobjekt fotografiert. Dazu berichten sie, was ihnen wirklich wichtig ist im Leben. Außerdem hat man die Möglichkeit, den Menschen eine Nachricht zu schicken.(Läuft leider nur mit Java Script und Flashplayer - bei mir z.B. im alten Internetexplorer)

 

Burkhard Grahe
Burkhard Grahe