22. Januar 2015

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Flüchtlinge

Flüchtlinge in Garbsen

Flüchtlinge
Foto: Grahe (Plakat in der Silvanus-Gemeinde)

Pastor Burkhard Grahe hat Auftrag für die Gründung eines ökumenischen Netzwerkes
Garbsen. Bis zum September werden nach den aktuellsten Zahlen der Stadt rund 290 Flüchtlinge in Garbsen erwartet. Die Stadt prüft den Bau einer Sammelunterkunft, weil Privatwohnungen aller Voraussicht nach nicht ausreichen werden. Zeitgleich überlegen die christlichen Gemeinden, wie ihr Beitrag für ein Willkommen aussehen kann. Sie wollen Flüchtlinge aktiv im Alltag unterstützen. Superintendent Karl Ludwig Schmidt hat Burkhard Grahe, Pastor der Kirchengemeinde Alt-Garbsen und Koordinator der Gemeindekooperation Alt-Garbsen, Willehadi, Versöhnung und Marienwerder beauftragt, ein Netzwerk aus Haupt- und Ehrenamtlichen der evangelischen Kirchengemeinde zu koordinieren. „Wir wollen auf zwei Säulen bauen“, sagt Grahe. „Wir möchten zum einen Kontakte zu den ankommenden Menschen schaffen, diese Flüchtlinge im Alltag begleiten, ihnen Know-how vermitteln – und damit quasi Einzelfallhilfe leisten.“ Zweite Säule sind regelmäßige Informationsveranstaltungen als Forum für einen Austausch. „Wir möchten das ganze Spektrum des freiwilligen Engagements bündeln“, sagt Grahe – „von der Jugendarbeit, auch der kirchlichen, bis hin zu Sportvereinen.“ Bei einer ersten Informationsveranstaltung Ende Januar wird Silvia Kessler von der Sozial- und Migrationsberatung des Diakonischen Werkes einen Überblick über die derzeitige und zu erwartende Situation geben. „Wir möchten zuerst klären, wir hoch der Bedarf an Hilfe sein wird“, sagt Grahe. Sein Ziel ist ein ökumenisches Netzwerk. Grahe steht im Kontakt mit Bärbel Smarsli, Gemeindereferentin von St. Raphael.

 

Herr Pastor Burkhard Grahe

Burkhard Grahe

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